Die EUDR leitet eine neue Ära der Lieferketten-Verantwortung ein, besonders für Betreiber, die Holz von außerhalb der EU importieren. Kehren wir zu Ana zurück, diesmal als deutsche Geschäftsinhaberin, die Holz aus Brasilien importiert.
Ana die Betreiberin
Ana hat ihr Geschäft erweitert. Sie importiert jetzt tropisches Hartholz aus Brasilien, um Premium-Terrassen zu fertigen. Aber mit diesem Wachstum kommt größere Verantwortung. Da Ana die erste ist, die dieses Holz auf den EU-Markt bringt, ist sie jetzt eine Betreiberin unter der EUDR.
Das bedeutet, sie ist für die vollständige Sorgfaltspflicht verantwortlich.
Was muss Ana tun?
Hier ist ihre neue Checkliste:
- Entwaldungsfrei: Holz darf nicht von Land stammen, das nach dem 31. Dezember 2020 entwaldet wurde
- Geolokalisierung: Identifizierung der exakten Landparzelle, wo der Baum geerntet wurde (mit GPS-Koordinaten)
- Legalität: Holz muss den brasilianischen Gesetzen entsprechen (nicht nur EU-Regeln)
- Risikobewertung: Identifizierung und Minderung aller Beschaffungsrisiken
- Sorgfaltspflicht-Erklärung: Diese vor der Markteinführung von Produkten einreichen
Leitfaden für Betreiber:
- Verantwortlich beschaffen
- Unterstützende Dokumente sammeln (Genehmigungen, GPS, Lieferkettendaten)
- Risiken bewerten und mindern
- Alle Daten protokollieren und eine offizielle Sorgfaltspflicht-Erklärung einreichen
Wie erwartet könnte Ana auf Herausforderungen stoßen, wie das Einholen von GPS-Daten von ihrem brasilianischen Lieferanten, die Überprüfung des legalen Erntestatus des Holzes und die Navigation durch Brasiliens komplexe Umweltvorschriften.

Wie Timberhub eingreift
Ana meldet sich für Timberhubs Pilotprogramm an und entdeckt eine Plattform, die für genau diese Herausforderung entwickelt wurde. Sie:
- Hilft ihr, GPS-Daten und Dokumentation von Lieferanten anzufordern
- Überprüft Rückverfolgbarkeit und Legalität
- Generiert und speichert Sorgfaltspflicht-Berichte
Ana fühlt sich jetzt selbstbewusster. Sie ist nicht nur konform; sie macht ihr Geschäft zukunftssicher.
Abschließender Gedanke:
Ob Sie aus Schweden kaufen oder aus Brasilien beschaffen, die EUDR berührt jeden Teil der Holz-Lieferkette. Und das Verständnis Ihrer Rolle (Händler oder Betreiber) ist der erste Schritt zur regulatorischen Compliance.